top of page

Qualität hat ihren Preis: warum ein professioneller Hochzeitsfotograf mehr kostet

„Tut mir leid, aber das Angebot liegt leider außerhalb unseres Budgets.“ - „Es tut uns leid, aber ihr seid uns zu teuer.“ - „Wir haben ein günstigeres Angebot gefunden und uns dafür entschieden.“


Realtalk: professionelle Hochzeitsfotografen haben wahrscheinlich alle schon Sätze wie diese zu hören bekommen. Allerdings sind sich gerade professionelle Hochzeitsfotografen ihrer Arbeit und dem enormen Zeitaufwand bewusst und lassen sich dafür eben angemessen bezahlen. Wir verstehen, dass manche Summe für Brautpaare im ersten Moment womöglich als ‚viel‘ angesehen wird. Unserer Meinung nach liegt das hauptsächlich daran, dass die meisten Brautpaare lediglich die Arbeit am Tag der Hochzeit selbst wahrnehmen und die Zeit, die im Vorfeld und im Nachgang für sie an Leistung aufgebracht wird, nicht sehen. Aus diesem Grund wollen wir in diesem Blogbeitrag einmal näher beleuchten, wie viel Arbeit ein Hochzeitsfotograf wirklich mit der Begleitung einer Hochzeit hat und nehmen uns als Beispiel dafür.


  • Zeit

Die Zeit ist mitunter der größte Faktor, der den Preis ausmacht, denn: davon nehmen wir uns bei einer Begleitung sehr, sehr viel für euch. Angefangen von dem ersten E-Mail Kontakt, dem Kennenlerngespräch, der Angebotserstellung und dem Vertragsabschluss bis hin zum Vorgespräch, bei dem wir uns meistens sogar persönlich bei der Location treffen. Der Aufwand der Fahrtzeit ist dabei übrigens auch nicht außer Acht zu lassen. Zuletzt sind wir auch so jederzeit für euch erreichbar, um euch bei Fragen etc. weiter zu helfen. Für all diese Punkte können bereits zwischen 5 und 8 Stunden anfallen- vor der Hochzeit.

Hinzu kommt die fotografische Begleitung am Tag selbst, gefolgt von dem Sichten und Bearbeiten eurer Bilder. Dieser Part benötigt am meisten Zeit, wobei man für eine einzige Hochzeit mit bis zu 30 Arbeitsstunden rechnen kann. Macht im Schnitt zwischen 40 und 50 Stunden, die pro Hochzeit an Arbeitszeit anfallen. Ihr seht also, dass die Zeit der fotografischen Begleitung selbst mehr als ‚die Spitze vom Eisberg‘ angesehen werden kann. Wobei ihr in unserem Fall das Ganze ‚mal 2‘ nehmen müsst, da ihr mit uns zwei professionelle Fotografen bekommt. Was das für Vorteile bringt, haben wir in unserem Blogbeitrag ‚Duo schlägt Solo‘ für euch zusammen gefasst.


  • Ausrüstung, Verschleiß und Unkosten

Ein weiterer Grund, der Einfluss auf den Preis nimmt, ist die Ausrüstung, mit der wir arbeiten. Wir arbeiten mit modernen, professionellen Kameras, nutzen unterschiedliche Objektive, haben ein Repertoire an Blitzgeräten und darüber hinaus noch weitere Ausrüstungsgegenstände wie bspw. Akkus, Festplatten oder Speicherkarten. Unsere Ausrüstung muss regelmäßig gewartet, repariert und ersetzt werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Wusstet ihr, dass unsere Kameras mit jeder Hochzeit, auf der sie im Einsatz sind, an Wert verlieren? Das Stichwort dazu lautet ‚Verschleiß‘, was übrigens auch für unser Auto gilt. Dazu kommen noch Ausgaben für Strom, Website, Versicherungen etc.


  • Erfahrung

Ähnlich wie es im Angestelltenverhältnis ist, ist es auch beim Fotografen: mit steigender Erfahrung steigt auch der Preis. Auch Auszeichnungen für die eigene Dienstleistung (aktuell sind wir bspw. Für den ‚Wedding King Award‘ nominiert und zählen damit zu den besten Hochzeitsfotografen aus Nord, Mitte und Süd) und dergleichen nehmen Einfluss auf den Preis. Wir finden, das ist gut vergleichbar mit einer Weiterbildung im Angestelltenverhältnis: auch in diesem Fall steht einem meist etwas mehr Geld zu.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Hochzeitsfotograf viel Zeit, Erfahrung, Ausrüstung und Bearbeitungskapazität in die Erstellung von hochwertigen Hochzeitsfotos investiert. Es ist wichtig zu erkennen, dass ihr als Auftraggeber nicht nur für die eigentliche fotografische Abdeckung eurer Hochzeit bezahlt, sondern auch für alle anderen damit verbundenen Faktoren wie Vorbereitung, Ausrüstung und Nachbearbeitung. Genauso wie ihr für eure Arbeit euren Lohn erhaltet, ist es eben auch bei professionellen Hochzeitsfotografen der Fall, weswegen ihr weniger den Preis als Hauptfaktor betrachten, sondern lieber auf die Erfahrung, den Ruf und die Qualität des Fotografen selbst setzen solltet. Macht euch bewusst: wenn ihr nach 50 Jahren eure Hochzeitsbilder betrachtet ist es sicher nicht Summe XY, die ihr für uns als Fotografen bezahlt habt, die euch noch wichtig ist. Es sind die Erinnerungen, die durch unsere Arbeit entstanden sind. Welchen Wert diese für euch haben, könnt nur ihr für euch entscheiden. Ein ‚günstiger‘ gibt es immer, wobei Qualität nunmal immer ihren Preis hat.




Comments


bottom of page